Wartung und Instandhaltung aller logistischen Einrichtungen

Umschlag von exotischen Früchten im HHLA Frucht­- und Kühl­-Zentrum

Vertriebsmitarbeiter Frank Oplt (li) mit Martin Bartsch (HHLA)

Hamburg ist Deutschlands wichtigster Hafen für importierte Früchte. Diese werden von der HHLA Frucht-­ und Kühl­-Zentrum GmbH umgeschlagen und temperaturgeführt gelagert. Palettierte Früchte werden per Hafenmobilkran und Lastenkorb aus den Luken der Kühlschiffe gehoben und mit 8­-Tonnen­-Gabelstaplern in die automatisierte Umschlaganlage gebracht. Containerisierte Ware wird oft direkt zu den Bananenreifereien geliefert.

Rufen Kunden wie Edeka, Lidl oder Aldi Ware ab, setzen sich die Regalbediengeräte in Bewegung und lagern die entsprechenden Paletten aus. Vier sogenannte Ballerinas, die aus je einer um 180 Grad drehbaren Gabel bestehen, können insgesamt 342 Paletten pro Stunde für die Verladung bereitstellen. Hauptsächlich Bananen, aber auch Ananas, Trauben, Äpfel und Kartoffeln kommen größtenteils aus Mittel­- und Südamerika sowie aus Afrika und Neuseeland – 20 % davon in Bio-­Qualität.

Bei dieser temperatur­- und zeitsensiblen Ware kann sich jeder vorstellen, dass die Technik reibungslos funktionieren und vor allem bei der Ankunft von Schiffen zuverlässig zur Verfügung stehen muss.
Drei Gottwald­-Hafenmobilkräne mit bis zu 100 Tonnen Kapazität löschen die Schiffe. Im Kühlzentrum befinden sich auf vier Kammern verteilt 8.200 Palettenstellplätze, davon bis zu zwei in der Tiefe und fünf in der Höhe. Die Ein­- und Auslagerung erfolgt über insgesamt acht vollautomatische Regalbediengeräte. Hinzu kommen vier Abgabestationen und Förderstrecken mit einer Länge von mehreren Hundert Metern.

Seit 1991 sorgt Franke + Pahl mit fünf Mitarbeitern aus den Bereichen Elektrotechnik und Mechanik für reibungslose Abläufe und größtmög­liche Verfügbarkeit aller Anlagen. In zwei Schichten von 7 Uhr morgens bis 23 Uhr kümmern sie sich um Wartungsarbeiten, die Instandhal­tung sowie anfallende Reparaturen. Zu den Routinearbeiten gehören z. B. das Festziehen von Klemmen, Kontrolle des Hydrauliköls, Prüfung der Schleppkabel und Seile, Tausch der Kohlebürsten und vieles mehr. Unsere Mitarbeiter müssen allesamt höhentauglich sein und sind außer­dem in der Höhenrettung ausgebildet. Bei Arbeiten an den Regalbediengeräten sind sie durch Gurte gesichert und müssen immer zu zweit sein, um im Bedarfsfall den Kollegen aus der Höhe retten zu können.
Wenn Schiffe am Wochenende oder an Feiertagen ankommen, müssen auch wir vor Ort sein, um gegebenenfalls Anlagen zu entstören und Fehler zu beheben.
Zusätzlich machen wir die DGUV V3 Prüfungen für ortsveränderliche Betriebsmittel und Geräte sowie für ortsfeste Maschinen und Anlagen, auch im Bereich der Verwaltung. Einen technischen Dienstleister zu haben, der alle Leistungen aus einer Hand erbringt, ist für die HHLA von großer Bedeutung, bestätigt Martin Bartsch, Leiter der Betriebstechnik beim HHLA Frucht­ und Kühl­-Zentrum. Zu den Leistungen zählen beispielsweise auch die Erneuerung von Steuerungen sowie der Umbau und die Modernisierung von Schaltschränken.

Wichtig ist Herrn Bartsch der direkte und unkomplizierte Austausch mit Franke + Pahl. Regelmäßig bespricht er mit dem Team, das größtenteils schon über zehn Jahre vor Ort arbei­ tet, die anstehenden Aufgaben und Prioritäten. Mit ihrem Know­how und Fachwissen ergänzen sich die Mitarbeiter von Franke + Pahl ideal. Sie arbeiten selbständig und haben in vielen Bereichen freie Hand. Zudem ist größtmögliche Flexibilität gefordert: Bei Störungen oder Schiffsankünften müssen sie vor Ort sein, egal ob am Wochenende oder nachts.

Ihr Ansprechpartner:
Manfred Landowski
Tel. 040 / 736 27­130
m.landowski(at)franke­pahl.de