#

Kann man wichtige Instandhaltungs­Aufgaben wirklich voraussagen?

IoT bzw. IIoT und Industrie 4.0 machen es möglich!

Demo­-Aufbau mit Temperatursensoren und Barcode

Messdaten-­Ausgabe auf mobilen Geräten

IoT bedeutet Internet of Things bzw. Internet der Dinge. IIoT steht entsprechend für „Industrial Internet of Things“. Darüber soll die Lücke zwischen realer und virtueller Informationswelt geschlossen werden und gesammelte Daten und Messwerte möglichst vielen zur Auswertung und vor allem Einleitung von entsprechenden Maßnahmen zur Verfügung gestellt werden. Stichwort ist hier Big Data. Je größer und umfassender die Datenbasis und je intelligenter und ausgefeilter die Analysealgorithmen sind, desto verlässlicher sind die Erkenntnisse daraus.

Aber was hat das alles mit vorausschauender Instandhaltung, manchem auch als Predictive Maintenance bekannt, zu tun?

Ziel der vorausschauenden Instand­ haltung ist, proaktiv zu warten und auszutauschen, bevor es überhaupt zu Störungen und Ausfällen kommt. Ansatz ist hier nicht der zyklische Austausch wie bei der präventiven Instandhaltung, sondern basierend auf Mess­- und Erfahrungswerten. Sensoren und Messgeräte liefern dafür die Informationen. Diese messen Maschinen­- und Produktionsdaten, aber auch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und vieles mehr.

Vorausschauende Instandhaltung wird bereits in vielen Bereichen eingesetzt. So wird beispielsweise Drehzahl, Schwingungen und Temperatur von Motoren erfasst und so ungewöhnliche Vibrationen und Unwuchten frühzeitig erkannt. Industrie 4.0 macht es aber beispielsweise auch möglich, dass Sensoren in einem Schaltschrank die Stör­- und Fehlerquellen melden und der Schaden durch das Wegfallen der Suche wesentlich schneller behoben werden kann. Oder die Kenntnis von Temperaturschwankungen bei Kühlgeräten einen Austausch vor dem kompletten Ausfall möglich macht. An Geräten angebrachte Barcodes verlinken auf die zugehörige Dokumentation, so dass langes Suchen entfällt und die Informationen direkt vor Ort zur Verfügung stehen.

Zusammen mit unserem Schwesterunternehmen hiko systems GmbH aus Darmstadt beraten wir Sie gerne, denn diese Lösungen werden bald schon keine Zukunftsmusik mehr sein. hiko systems hat Lösungen entwickelt, durch die Sie einfach per Mobiltelefon und ohne aufwendiges Einloggen auf die Mess­- und Maschinendaten zugreifen können. Sie entscheiden selbst, ob Sie Daten der Maschinenhersteller und der großen Gemeinschaft der Anwender nutzen und auch Ihre Daten in den großen Pool einfließen lassen, oder Sie sich ausschließlich auf Ihre eigenen erfassten Messdaten verlassen.

Der wirtschaftliche Vorteil liegt dabei ganz klar auf der Hand: konstant gute Produktivität durch die hohe Verfügbarkeit der Maschinen und Anlagen, Sicherung der Produktqualität über die Zuverlässigkeit der Anlagen und Reduzierung der Instandhaltungskosten.

Ihr Ansprechpartner:
Frank Oplt
Tel. 040 / 736 27­264
f.oplt(at)franke­pahl.de